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Colin Farrell

* 31.05.1976

Kaum ein Hollywoodstar ist dermaßen in den Klatschspalten zu Hause wie Colin Farrell. Dabei gerät fast in Vergessenheit, dass er mehr als nur ein passabler Schauspieler ist.

Aufgewachsen ist er in Dublin, Irland. Wollte eigentlich Fußballer werden, ging stattdessen nach Australien, wo er erste schauspielerische Erfahrungen sammelte.

Zurück in Irland besuchte er eine Schauspielschule, feierte 1996 in "Auf der Suche nach Finbar" sein Filmdebüt. Leben konnte er von der Filmerei noch nicht, sein Geld verdiente er sich mit Auftritten in Werbespots.

Aber nicht mehr lange. Schon 1998 wurde er für den Film "Ein ganz gewöhnlicher Dieb" verpflichtet. Er zog nach Los Angeles, die Karriere sollte endlich losgehen. 2000 ergatterte er die Hauptrolle im Low-Budget-Film "Tigerland". Danach hagelte erste Preise.

Größere Filme und berühmtere Filmpartner folgten: In "Das Tribunal" (2002) spielte er neben Bruce Willis, noch im gleichen Jahr war er der Gegenspieler von Tom Cruise in "Minority Report".

Seine Rolle in "Alexander" (2003) bezeichnete er selbst als bis dahin "größte Herausforderung". Längst war Farrell selbst der Star. Längst hatte er sich in die Klatschspalten der Yellow Press gespielt.

Während der Dreharbeiten zu "Alexander" kam sein Sohn James zur Welt. Ergebnis einer Liaison mit einem amerikanischen Model. Zuvor hatte er allerdings Amelie Warner geheiratet. Die Ehe war nach vier Monaten wieder beendet.

Weitere spektakuläre Affären folgten, Drogenexzesse und ein Aufenthalt in einer Entzugsklinik inklusive. Abgesehen davon ist er wirklich ein guter Schauspieler. Sah man auch in den Filmen "Miami Vice" (2006), "Pride and Glory" (2007) und Woody Allens "Cassandras Dream" (auch 2007).

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